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Malerei und Zeichnungen.
Hans Meyboden wurde am 20. Februar 1901 in Verden an der Aller geboren. Schon in seiner Jugend verbrachte er viel Freizeit in der Bremer Kunsthalle, wo er die alten Meister kopierte, um sich ihre Tricks anzueignen. Der Direktor der Kunsthalle, Emil Waldmann, hatte das große Interesse des Jungen bemerkt und förderte ihn. Obwohl sein Vater ihn lieber Jura oder Theologie studieren lassen wollte, blieb Meyboden seinem künstlerischen Interesse treu. Emil Waldmann arrangierte ein Treffen mit Mitgliedern der Kunstgewerbeschule in Hamburg, die ihm empfahlen, nach Dresden zu gehen und die Malklasse von Oskar Kokoschka zu besuchen. Die Begegnung mit Kokoschka bedeutete für ihn einen Ausweg aus dem bürgerlichen Leben und den Schlüssel zu einem neuen Lebensabschnitt. Reisen in die USA, in den Harz und wiederholt auf die Nordseeinseln zwischen 1923 und 1925 inspirierten Meyboden zu intensiver Produktivität. 1925 zog er nach Berlin, wo er zehn Jahre verbrachte, die aktuellen Kunstströmungen studierte und um die Entwicklung seines eigenen Stils rang. Es war eine schwierige Zeit, auch aufgrund zunehmender gesundheitlicher Probleme. Er stellte regelmäßig in der Preußischen Akademie aus, wo seine Werke schließlich Beachtung fanden und er erste Erfolge feierte.
Dieser Erfolg währte jedoch nicht lange, da die Nationalsozialisten ihm das Ausstellen seiner Werke verboten. 1935 fand ein Freund den Künstler deprimiert, verarmt und krank in seinem Atelier und überredete ihn, nach Fischerhude bei Bremen zu kommen. In der norddeutschen Landschaft fühlte er sich wohl und führte ein zurückgezogenes Leben.
1940 beschloss die Kunsthalle Mannheim trotz des Ausstellungsverbots, eine Ausstellung mit Werken von Hans Meyboden zu organisieren. Der Frankfurter Kunstverein und das Folkwang Museum in Essen folgten diesem Beispiel. Nachdem Meyboden an Tuberkulose erkrankt war, verbrachte er die Jahre 1944 bis 1946 in einem Sanatorium in Davos. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann eine neue Schaffensphase, deren Ergebnisse ab 1948 in verschiedenen Ausstellungen gezeigt wurden. 1956 wurde Hans Meyboden an die Akademie in Karlsruhe berufen. Ein Jahr später wurde er durch eine Operation von seiner Krankheit geheilt und konnte seine Arbeit wieder aufnehmen sowie nach Paris (1961) und in die Provence (1964) reisen. Hans Meyboden starb 1965 in Freiburg an einem Schlaganfall. Fünf deutsche Städte veranstalteten Gedenkausstellungen.
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